Frauen werden im Gesundheitssystem häufig anders und nicht immer angemessen diagnostiziert und behandelt. Symptome, Krankheitsverläufe und Therapiebedarfe unterscheiden sich oft deutlich von denen der Männer. Radiologie leistet hier einen zentralen Beitrag: Sie ermöglicht präzise und frühzeitige Diagnosen, vermeidet Fehldiagnosen und eröffnet minimal-invasive, organerhaltende Therapieoptionen. Als klinische, patientinnennahe Disziplin ist Radiologie damit ein wesentlicher Faktor für Qualität, Gerechtigkeit und evidenzbasierte Versorgung in der Frauengesundheit – von der Prävention bis zur Therapie.